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Die ambulante Weiterbehandlung ist eine Anschlusstherapie nach der abgeschlossenen, stationären Entwöhnungsbehandlung in einer Fachklinik für Abhängigkeitserkrankungen.
Dieses ergänzende Angebot berücksichtigt die Tatsache, dass besonders in den ersten Monaten nach der Klinikentlassung bestimmte Anforderungen des Alltags wie die Eingewöhnung in der Familie und Partnerschaft, die Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit und der Verzicht auf das Suchtmittel ungewohnt, beschwerlich bzw. phasenweise belastend sein können. Viele Klienten wünschen sich in dieser Zeit therapeutische Unterstützung, um so die erreichte Abstinenz unter den Alltagsbedingungen zu stabilisieren. Die ambulante Weiterbehandlung ermöglicht dem Klienten eine erkenntnisgeleitete Auseinandersetzung mit wiederkehrenden Problemen z.B. im sozialen Umfeld (Familie, Freunde, Arbeitsplatz, Freizeitgestaltung, etc.) und sie hilft dabei, die eigenen Erfolge im Alltag wahrzunehmen und zu würdigen. Daneben gibt es immer wieder Anlässe, bestimmte Themen, die in der stationären Therapie bereits angesprochen wurden, in der Weiterbehandlung noch mehr zu vertiefen. Die im Therapieprozess erarbeiteten Verhaltensweisen können dann unmittelbar unter therapeutischer Anleitung umgesetzt und erprobt werden. Selbstgesetzte Ziele im Bereich der Rückfallvermeidung werden in der Gruppe thematisiert, laufend überprüft und ggf. angepasst. Die ambulante Weiterbehandlung findet in Form von wöchentlichen Gruppengesprächen statt. Ergänzend werden Einzel-, Paar- und Familiengespräche geführt. Die Anbindung an eine Selbsthilfegruppe ist ausdrücklich erwünscht. |